Nachdem die erste Woche der „30 Tage ohne Zucker“ Challenge nun doch körperlich etwas anstrengend war bin ich froh, dass ich mich so langsam aber sicher wieder fitter fühle.
Im Gegensatz zu der Paleo Challenge, während welcher ich nicht nur auf sämtliche zugesetzte Zucker, sondern auch auf Getreide- und Milchprodukte verzichtete, hielten sich die erwarteten Entzugserscheinungen deutlich in Grenzen. Ja, an einigen Tagen hatte ich leichte Kopfschmerzen und ich war auf jeden Fall extrem müde und auch etwas antriebslos. Im Vergleich zu dem, wie es mir während der Paleo Challenge ging, ist das aber nichts. Auch von anderen, welche sich der Challenge angeschlossen haben, habe ich als Feedback bekommen, dass sie sich vor allem sehr müde fühlten. Was mir dagegen geholfen hat? Sport. Auch wenn ich am liebsten wie ein nasser Sack auf der Couch liegen geblieben wäre, habe ich mich immer wieder aufgerafft und siehe da: es hat geholfen.

So langsam merke ich auch, das meine Schlafqualität sich verbessert. Natürlich muss ich dazu sagen, dass einen Monat nach Abgabe meiner Masterarbeit auch einfach endlich mal der Stress von mir abfällt und dies wohl auch zur verbesserten Schlafqualität beiträgt. Andererseits kann ich mich aber nicht daran erinnern, dass ich dieses Jahr schon mal so tief und fest geschlafen habe wie zur Zeit. Ich bin nun gespannt wie es in Woche 3 weitergeht. Für diejenigen, die sich nun Fragen ob ich auch körperlich irgendwelche Veränderungen merke, sprich ob ich abgenommen hab: nicht das ich wüsste, da ich zur Zeit keine Reduktionsdiät mache (meine Makros tracke ich aber wie gewohnt auch während der Challenge). Mein Fokus liegt zur Zeit viel mehr darauf meinen Körper nach den letzten Monaten langsam aber sicher zu „entstressen“ und wieder voll und ganz zu Kräften zu kommen. Wer sich jetzt fragt, warum ich immer so viel von dem „Stress der letzten Monate“ spreche und sich denkt „sie hat doch nur ihre Masterarbeit geschrieben“ für den nochmal zusammenfassend: ja ich habe „nur“ meine Masterarbeit geschrieben. Das „nur“ Masterarbeit schreiben bestand aber aus sehr stressigen Tagen im Labor, an denen ich wahnsinnig viel rumgelaufen bin, meistens nur während Inkubationszeiten gegessen habe dadurch dann auch schon nach der Arbeit total kaputt war. Ja, ich hätte es auch alles etwas entspannter angehen lassen können im Labor. Ich wollte aber nachmittags immer Zeit für meinen Sport haben. Der Stress im Labor, die starke körperliche Belastung beim Gewichtheben und der selbstauferlegte Leistungsdruck beim Sport haben mich dann doch ausbrennen lassen. So viel dazu.

Auf jeden Fall stellt mich zur Zeit die 30 Tage ohne Zucker Challenge vor die Aufgabe auch ohne das Verwenden von sehr süßen Früchten, Proteinpulver oder Honig kleine Leckereien für zwischendurch zu kredenzen. Der Frozen Yoghurt stellt hier eine hervorragende Möglichkeit dar, da ich griechischen Joghurt ohnehin schon so sehr gerne esse. Natürlich kann man auch einfach nur griechischen Joghurt in einer Eismaschine verarbeiten und dann nach Lust und Laune verschiedene Toppings drauf geben. Heute habe ich allerdings mal eine leicht fruchtige Variante ausprobiert. Das Rezept ist wie immer super einfach :)!


Blaubeer Frozen Yoghurt
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Zutaten:
300 g Joghurt griechischer Art
100 g Blaubeeren
//Ergibt 2 Portionen// Pro Portion: 222 kcal /KH:10 g /F: 15 g /P: 10 g

Zubereitung:
1. Griechischen Joghurt und Blaubeeren in eine Küchenmaschine geben und mixen.
2. In eine Eismaschine geben und nach Vorgaben der Herstellers weiterverarbeiten.
Tipp: Wenn du keine Eismaschine besitzt kannst du das Eis auch „per Hand“ herstellen. Dazu gibst du die Mischung in ein Gefrierfach geeignetes Gefäß und stellst das Gefäß nun für ca. 2-3 Stunden ins Gefrierfach. Während des Gefriervorgangs musst du ca. alle 30 Minuten das Eis mit einem Löffel durchrühren. Durch das „manuelle“ umrühren der Mischung zerstörst du Eiskristalle, welche sich beim Gefriervorgang bilden. Das zerstören dieser Eiskristalle verhindert ein festfrieren der Mischung und erlaubt dir trotzdem lecker, cremigen Fro-Yo herzustellen.


Blueberry Frozen Yoghurt
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Ingredients:
300 g Greek Yoghurt
100 g blueberries
//makes 2 servings// per serving: 222 kcal/C: 10 g/F: 15 g/P: 10 g

Preperation:
1. Combine the Greek yoghurt with the blueberries using a food processor.
2. Place mixture in your ice cream machine and continue as prescribed by the manufacturer.
Tip: If you don’t own an ice cream machine you can still prepare the frozen yoghurt manually. To do so simply place the mixture in a freezable container and place in the freezer for 2-3 hours. During this time you should stir the mixture with a spoon round about every 30 minutes. By doing so you will destroy small ice crystals which will form during the freezing process.

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